
Zum Auftakt des SSW Raiffeisen Cups wurden zwei Slaloms im Flumserberg ausgetragen. Mehreren Nachwuchstalenten gelang es, beide Rennen ihrer Kategorie zu gewinnen, darunter Mael Lenherr und Chiara Kuoni, die zweimal Tagesbestzeit fuhren.
Am Sonntag mass sich der regionale Skinachwuchs im Flumserberg bei den ersten Rennen im Rahmen des SSW Raiffeisen Cups. Dabei war einiges an Geduld gefragt, mussten die Rennen doch vom Morgen auf den Nachmittag geschoben werden, der Wintereinbruch führte zu technischen Problemen an der Sesselbahn Seeben. Diese wurden behoben und die Rennen fanden bei hochwinterlichen Bedingungen und herrlichem Sonnenschein statt. Dank der hervorragenden Arbeit des SC Flumserberg gingen die Slaloms reibungslos über die Bühne.
Mehrere «Doppelsieger»
Mit Mael Lenherr und Chiara Kuoni gewannen zwei Nachwuchstalente des SC Bad Ragaz bei den U16 gleich beide Rennen, jeweils mit der Tagesbestzeit. Und sie waren nicht die einzigen, die am Sonntag beide Rennen gewannen. Das gleiche gelang auch Rebeka Rhyner bei den Mädchen U11 und Alexis Grünenfelder bei den Knaben U11; sie beide starten für den SC Elm. Für den SSC Vilters waren Norina Schwitter (Mädchen U14) und Anian Good (Knaben U12) zweimal siegreich. Je ein Rennen bei den Mädchen U12 gewannen Jasmin Thomann (SC Valens) und Luana Rothenbühler (SC Arosa). Bei den Knaben U14 gewann Fadri Marius Müller (SC Bad Ragaz) das erste und Nicolas Grünenfelder (SC Elm) das zweite Rennen.
Mehr als 100 Kinder am Start
Bei den Rennen am Flumserberg waren vor allem die Nachwuchsrennfahrerinnen und -fahrer aus dem Verbandsgebiet des SSW am Start, aber waren auch einige Gäste aus den benachbarten Regionalverbänden. Die grösste «Gästedelegation» stellte der Nachwuchs des SC Amden. Insgesamt mehr als 100 Kinder und Jugendliche bestritten den Auftakt zum SSW Raiffeisen Cup. Sie profitierten davon, dass die Bergbahnen Flumserberg die Seebenpiste für den Nachwuchs absperrte. Der über die Nacht gefallene Neuschnee stellte die Organisatoren des SC Flumserberg vor eine Herausforderung, die sie bravourös bewältigten. Fast alle Gestarteten meisterten die anspruchsvolle Slalompiste am Seeben problemlos, auch wenn einige zu viel riskierten und das Ziel nicht erreichten. Dank der Verschiebung genossen die jungen Skifahrerinnen und -fahrer am Vormittag den frisch gefallenen Pulverschnee und die Pisten am Flumserberg. Es war ein richtig schönes Wintererlebnis. Dass es bei der Siegerehrung schon fast dunkel war, störte dabei niemanden.
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